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4 Tipps für die Weltreise von Mike & Sabrina.

Auch diesen Monat stellen wir euch wieder ein Reisepärchen vor. Unsere Helden des Monats Mike und Sabrina haben beschlossen, gemeinsam die Welt zu bereisen.

Hallo ihr Zwei. Am besten erzählt ihr erst einmal, wer ihr seid.

Wir sind Mike und Sabrina. Mike ist 30 Jahre jung und Sabrina ist 27 Jahre jung, wir beide kommen aus der Schweiz und leben bzw. lebten in der schönen Stadt Luzern.
Im „normalen“ Leben arbeitete Mike als Logistiker und ich, Sabrina, als Kauffrau. In unserer Freizeit sind wir gerne mit Freunden unterwegs und fahren viel mit dem Auto in der Schweiz umher. Wir entdecken so wieder neue und schöne Ecken der Schweiz. Dadurch hat unsere gemeinsame Leidenschaft, das Fotografieren, angefangen. Wir sind aber auch mal gerne zuhause und kochen gemeinsam Abendessen und lassen es gemütlich angehen.

Mike und Sabrina

Was hat euch dazu bewegt, alles hinter euch zu lassen und die Reise zu starten?

Wir haben das Gefühl, dass wir gerade jetzt in einer Umbruchphase stecken. Wir haben seit unserer Ausbildung nie wirklich länger als 4 Wochen am Stück Urlaub gemacht und haben mit der Zeit bemerkt, dass etwas nicht mehr stimmt und wir unglücklich mit unseren Leben waren. Wir haben eigentlich alles, sind aber trotzdem nie zufrieden. Für die Weltreise haben wir uns entschieden, um Abstand vom Alltagstress zu gewinnen und um in erster Linie uns selbst zu finden. Durch den enormen Gesellschaftsdruck und die hohen Erwartungen, die die Jobs mit sich bringen, haben wir den Bezug zum eigentlichen Leben langsam verloren und haben mehr oder weniger nur noch für die Arbeit gelebt. Wenn man nicht in sich geht, weiß man nicht, wo man steht. Es braucht sehr viel Mut diesen Schritt zu wagen und lange haben wir für uns überlegt, ob wir den Schritt wagen sollen oder nicht. Wer nicht wagt, der gewinnt auch nicht. Wir haben beide unsere Jobs und die Wohnung komplett aufgelöst. Wir sind uns sicher das Richtige getan zu haben. Es braucht viel Vorbereitungszeit und die Behörden waren auch nicht immer einfach. Wo ein Wille ist, gibt es immer einen Weg, wie wir festgestellt haben.Unsere Familien und Freunde haben anfangs sehr erschrocken reagiert. Sie wussten zuerst nicht wie sie damit umgehen sollen, denn das hatte bisher niemand aus unserem Umfeld zuvor gemacht. Mittlerweile freuen sich alle sehr für uns, auch wenn Sie uns für diese Zeit sehr vermissen werden. Bei einigen Kollegen kamen auch Sprüche wie z.B „Ach, das machst du sowieso nicht.“ oder „Wie soll das überhaupt funktionieren?“. Viele können sich nicht vorstellen, das gewohnte Umfeld, die finanzielle Sicherheit sowie einen festen Job aufzugeben.

Habt ihr ein paar Tipps für die Reiseplanung?

Tipp Nr. 1
Finden wir persönlich am wichtigsten: Plant wirklich genug Zeit für die Vorbereitung ein, wir empfehlen mindestens ein dreiviertel bis ein Jahr vorher mit der Planung zu beginnen. Vor allem, wenn man einen Blog starten möchte und vorher noch keine Ahnung von Websites gehabt hat. Außerdem kann man einen günstigeren Flug buchen.

Tipp Nr. 2
Macht euch Gedanken, wie lange ihr ungefähr unterwegs sein wollt. Legt euch dafür ein Monatsbudget zurecht. Wir dachten vorher eine Weltreise sei extrem teuer, aber das muss es nicht unbedingt sein. Als Faustregel sagt man ca. 1000€ pro Person im Monat, damit soll man gut zurechtkommen. Wer will, kann aber auch mehr oder weniger ausgeben, das ist ja schließlich individuell. Nicht jeder möchte im Luxus leben – oder in einem 5€-Bungalow hausen.

Tipp Nr. 3

Informiert euch frühzeitig bei den Behörden über euer Vorgehen, denn es gibt verschiedene Auflagen und Punkte die man beachten muss. Seien es Bescheinigungen oder andere Abklärungen. Man ist froh, wenn man nicht im letzten Moment vom einem Amt zum anderen hetzen muss.

Tipp Nr. 4

Je nachdem, ob man mit Koffer oder Rucksack unterwegs ist, beschränkt euch für die Zeit auf nur wenige Kleider und Utensilien. Viele denken: „Platz kann man nie genug haben!“ und wählen dementsprechend einen großen Rucksack aus. Aber das Ganze muss auch getragen und ins nächste Hotel oder Hostel transportiert werden. Als wir unsere Rucksäcke zum ersten Mal gepackt hatten, mussten wir die Hälfte von dem, was wir mitnehmen wollten, erneut aussortieren. Man lernt sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und das ist am Anfang ein wenig schwierig. Mit der Zeit kamen wir sehr gut zurecht. Mittlerweile schätzen wir es, nicht Stunden mit der Frage zu vergeuden, was wir denn heute anziehen sollen. Wir wollten sowieso lernen viel minimalistischer zu leben.

Wir wollen der Community mit unserem Blog sehr vieles mitgeben: Reisetipps, tolle Sehenswürdigkeiten, Packlisten und vieles mehr. Uns ist es sehr wichtig authentisch zu sein.

Wie fühlt sich diese Veränderung an? Hattet ihr Sorgen oder Ängste vor dem Antritt eurer Reise?

Wenn man eine Reise antritt, hat man immer einen gewissen Respekt davor, aber sicher keine Angst. Bei jeder Reise die wir antreten, informieren wir uns zuerst über das Land und den Ort, den wir bereisen. Uns ist es wichtig, Spaß zu haben, aber nicht unnötige Risiken einzugehen. Bevor wir abgereist sind, haben wir uns mit allem auseinandergesetzt und genau recherchiert wie wir am BESTEN und SICHER Reisen können. Schlussendlich kann man nie sicher sein und das ist genau das, was uns motiviert. Mit dieser Reise verlassen wir auch unsere gewohnte Komfortzone.

Mike und Sabrina

Habt ihr selbst schonmal etwas Heldenhaftes getan?

Sabrina: Ich habe eine Heldentat begangen als ich auf dem Weg zur Arbeit war. Mich hat am Bahnhof eine ältere Frau angesprochen und sie hat ständig geheult, sodass ich sie fast nicht verstehen konnte. Ich habe sie gefragt, was sie hat und wie ich ihr helfen kann. Die Frau sprach kaum Deutsch und erweckte den Anschein, dass sie wirklich ernsthaft in der Klemme steckte. Sie hat immer wieder geheult und meinte sie sei von ihrem Chef verdonnert worden eine weite Zugstrecke zu fahren, um dort eine Wohnung zu putzen, weil sie für ihn als Putzfrau angestellt war. Dann hat sie mir berichtet, dass sie ihr Monatsgehalt noch nicht bekommen hätte und somit nicht genug Geld für die Zugfahrt hat. Ihr Chef hat ihr gesagt, wenn sie nicht auftauchen würden, sei sie per sofort gekündigt. Ich wusste in diesem Moment nicht, ob sie auf der Straße lebte und einfach nur Geld von mir erbetteln wollte. Ich habe mir die Frau und ihr trauriges Gesicht genauer angesehen und für mich erkannt, dass das nicht gespielt sein kann. Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr die 50 Euro sehr gerne vorschießen würde. Ich wollte ihre komplette Handynummer und Adresse aufschreiben, sodass ich das Geld wiederbekommen würde. Die Frau hat eingewilligt und mich vor Freude umarmt. Am nächsten Tag habe ich eine SMS von der Frau gekriegt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das Geld wiederkriegen würde. Sie hat mir geschrieben, sie wolle sich mit mir am selben Ort treffen, um das Geld zurückzugeben. Das tat sie auch und ich bekam meine 50 Euro komplett zurück. Die Frau war so dankbar und schreibt mir manchmal heute noch, wie es mir geht. Nach dieser guten Tat habe ich mich wie eine Heldin gefühlt. Dank mir hat die Frau ihre Anstellung nicht verloren.

Mike: Meine Heldentat… Da war ich noch jünger. Ich glaube, da war ich 12 Jahre alt. Ich habe mit einem Jungen aus der Nachbarschaft ein wenig Fußball gespielt. Ich wusste nicht genau, wie er hieß, aber wo er wohnte.
Als beim Spielen der Fußball auf ein bewachsenes Garagendach geflogen war, ging der Junge den Ball holen, da es nebenan eine Treppe gab. Er stand danach an der Kante und wollte mir den Ball herunterwerfen. In diesem Moment ist er aus unerklärlichen Gründen ausgerutscht und von ca. 2,5 m auf den Boden gefallen. Er hat nur noch geschrien. Ich wusste in diesem Moment nicht, ob er sich was gebrochen hatte und habe nur instinktiv gehandelt und ihn zu seiner Wohnung getragen und an jeder Klingel gedrückt. Nach ein paar Sekunden haben aus dem Haus mehrere Personen aus dem Fenster geschaut und verwundert nach unten geblickt. Die Mutter des Jungen war an ihrem Schrei schnell zu erkennen. Sie kam herunter und hat gefragt was passiert sei. Ich erzählte die ganze Story und sie verschwand dankend in der Wohnung. Ich vermute, sie ist dann gleich in die Notaufnahme gefahren. Ein paar Tage später habe ich an derselben Stelle wieder Fußball gespielt und dann kam der Junge mit seinen Eltern zu mir und alle drei haben sich bei mir bedankt und mich umarmt. Der Junge sagte zu mir: „Du bist mein Held.“ Er hatte zum Glück nur eine Gehirnerschütterung und mehrere Verstauchungen erlitten.

Wer sind eure ganz persönlichen Helden?

Sabrina: Meine Heldin ist und bleibt meine Mutter. Sie hat drei Mädchen ganz alleine ohne Mann großgezogen und war IMMER für mich da. Sie ist und bleibt meine Heldin für immer!

Mike: Bei mir ebenso meine Mutter, leider ist mein Vater früh verstorben. Sie hat mir immer viel Kraft gegeben. Sie war immer für da und ist es auch heute noch.

Mike und Sabrina

Im Leben passieren viele Missgeschicke. Ist euch schon einmal etwas passiert, worüber ihr im Nachhinein lachen konntet oder sogar etwas lernen konntet?

Sabrina: Da ich manchmal wirklich ein kleiner Tollpatsch bin, passieren mir immer wieder blöde Dinge oder ich gerate immer wieder in solche Situationen. Meine witzigste Situation war: Ich war im Supermarkt mit meinem Ex-Freund. Er ist die ganze Zeit vor mir gelaufen und ich habe mir etwas im Regal angeschaut. Ich muss so vertieft in das Produkt gewesen sein, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass neben mir ein ganz anderer Typ als mein Ex-Freund stand. Weil ich es nicht gemerkt habe, habe ich den fremden Mann umarmt und wollte einen Rat von ihm haben, ooops! Danach habe ich sehr schnell gemerkt, dass es nicht mein Ex war, sondern ein fremder Typ, den ich gar nicht kannte. Es war mir sehr peinlich, ich habe mich beim fremden Mann entschuldigt und im Anschluss habe ich es meinem Ex-Freund erzählt. Wir konnten uns vor Lachen nicht mehr einkriegen ☻

Mike: Vor ein paar Jahren bin ich mit einem Kollegen ins Kino gegangen, um den neuen James Bond zu sehen. Auf der Karte stand Saal 3 und wir haben uns noch Popcorn und Getränke gekauft, danach beim Saal 3 angestanden und auf unsere Plätze gesetzt. Wenig später fing schon die Vorschau an und wir haben uns nichts dabei gedacht als „MAMMA MIA“ anfing zu laufen. Im ersten Moment dachten wir, das sei immernoch die Vorschau, aber ein paar Minuten später kam ein Pärchen ins Kino und meinte, wir säßen auf ihren Plätzen. Ich sagte: „Nein, das kann doch nicht sein, schau hier meine Karte.“ Danach antwortete die Frau: „Ihr seid im falschen Saal.“ Ich guckte nochmals verdutzt auf die Karte bemerkte, dass ich statt den Saal die Reihe angeguckt habe. Also war alles umgekehrt und wir sind dann von einem vollen Saal in den nächsten vollen Saal reingestiefelt und haben uns auf unsere Plätze gesetzt. Hier war mal wieder Murphys Law am Start… Wir haben den falschen Saal genommen, der Kontrolleur hat auch nicht richtig geguckt und das Paar, das auf unseren Plätzen sitzen sollte, kam auch noch zu spät ins Kino. Wir mussten nach der Kinovorstellung einfach nur lachen.

Wenn ihr die beiden weiterhin auf ihrer Weltreise begleiten wollt, könnt ihr das auf ihrem Blog machen.
Oder folgt ihnen auf Instagram.

  • Mike & Sabrina

    Helden Code15Q78

    Mikes & Sabrinas Helden Code ist 15Q78.

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