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Wild Wild Van – Unsere Helden
Rahel und Stephan in Südamerika

ALLGEMEIN

Unsere Reise-Helden Rahel und Stephan touren mit ihrem Van „Willy“ durch Südamerika. Wir wollten mehr erfahren und haben mit ihnen über den Mut aufzubrechen, Alltags-Helden und Mampf-Überdosen gesprochen. Lest hier das ganze Interview!

Stellt euch doch erst einmal vor und erzählt uns von eurer Reise.

RAHEL: Wir sind Stephan & Rahel und reisen aktuell in einem selbst umgebauten Van durch Südamerika. Stephan ist 28 Jahre alt und hat nach seinem Wirtschaftsinformatikstudium ein paar Jahre Teilzeit als Projektleiter gearbeitet. Nebenbei hat er viel Zeit dem Outdoorsport gewidmet. Ich bin Rahel, 32 Jahre alt, und habe nach meinem BWL-Studium in verschiedenen Jobs Erfahrungen gesammelt – die letzten Jahre als Social Media Manager für einen Schweizer Bekleidungsbrand. Wir beide haben uns ungefähr vor einem Jahr kennengelernt. Zu dieser Zeit habe ich entschieden, meinen Job und Wohnung aufzugeben und im Januar 2018 eine Weltreise zu starten. In unserer kurzen und intensiven Kennenlernphase kam rasch der gemeinsame Traum vom Vanlife auf. Stephan machte den Traum schließlich wahr, indem er Anfang September 2017 einen komplett leeren Ford Transit kaufte und ihn zusammen mit seiner Mama in unseren geliebten Van „Willy“ konvertierte.Ich startete wie geplant meine Reise im Januar 2018 und reiste 4,5 Monate alleine mit dem Rucksack durch Asien. Stephan und Mama Monika arbeiteten in dieser Zeit auf Hochtouren am Umbau von Willy. Im Mai ’18 wurde Willy von Hamburg nach Montevideo verschifft und wir sind seit Juni ’18 in Südamerika unterwegs. Aktuell tuckern wir durch die Anden in Patagonien.

Wart ihr schon immer Weltenbummler oder wie habt ihr vor der Reise gelebt?

STEPHAN: Ich bin schon seit Jahren ein großer Natur- und Outdoorsport Fan und habe dieser Leidenschaft schon vor dieser Reise Platz eingeräumt, indem ich im Teilzeitpensum 70% gearbeitet habe. Meine Energie habe ich vor allem in Skifahren (Freeride & Skitouren), Bergsteigen, Klettern und Biken investiert.Rahel hat vor der Reise 100% gearbeitet und schon lange davon geträumt, einfach alles aufzugeben bzw. einzustellen und mit nicht mehr als einem Rucksack loszuziehen, um die Welt zu entdecken. Nachdem sie sich im Herbst ’16 aus einer langen Beziehung gelöst hat, standen im 2017 alle Türen und Möglichkeiten offen, diesen Traum zu verwirklichen. In ihrem „alten Leben“ hat sie viel Yoga gemacht, ist Halbmarathon gerannt und hat auch gerne bis in die Morgenstunden getanzt.

Wild.Wild.Van

Ihr habt also den Mut gefunden aufzubrechen und eure Träume zu verwirklichen. Passen deswegen wir Haftpflicht Helden zu euch?

STEPHAN: Ihr Haftpflicht Helden seid unsere Helden, weil euer Produkt absolut jung, flexibel und unkompliziert ist. Also perfekt für Reisende ohne festen Wohnsitz und ohne fixe Zukunftspläne. Wir waren super happy, als wir auf euch gestoßen sind. Der Markt bietet definitiv kein so attraktives, unkompliziertes und kostengünstiges Produkt.
 Und wir lieben den Namen – sind wir nicht alle ein bisschen Helden? 😉

Das sind wir alle in der Tat, auf jeden Fall! Habt ihr schon einmal etwas Heldenhaftes getan auf eurer Reise?

RAHEL: Während Willy unterwegs nach Montevideo war, haben wir uns beide in Indien getroffen. Ein Land, in welchem Freude & Leid sehr nahe beieinander sind. Wir haben in Delhi leider einen Mann ohne Beine, total abgemagert und dehydriert bei 40 Grad Celsius auf dem Bürgersteig im Sterben liegend gefunden. Dabei ist gefunden wohl das falsche Wort, weil hunderte Personen einfach über ihn gestiegen oder an ihm vorbeigegangen sind. Wir beide waren total geschockt und haben instinktiv Essen und Wasser für ihn besorgt. Eigentlich hätten wir gerne noch viel mehr für ihn getan, aber wir waren mit der Situation ehrlich gesagt ziemlich überfordert. Wie hilft man jemandem, der absolut krank und körperlich beeinträchtigt, verwahrlost und verlassen auf der Straße liegt? Wir hätten gerne mehr Heldenhaftes getan, aber wir merkten auch, dass wir in dieser Situation mit unseren Mitteln im System von Indien alles Mögliche unternommen hatten. Um solche Schicksale zu verringern, braucht es Hilfe in größerem Umfang und auf einer anderen Ebene – aber jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

Ein guter Mensch zu sein reicht oft schon, um für jemand anderes ein Held zu sein. Das wart ihr sicher für den Mann in Indien. Gibt es in eurem Leben auch einen solchen Helden?

RAHEL: Unsere persönliche Heldin ist Stephans Mama Monika. Sie hat durch ihren unermüdlichen und überdurchschnittlich großen Einsatz beim Umbau diese Reise überhaupt erst ermöglicht. Monika ist begeisterte Möbelrestaurateurin und war von unserem Projekt von Anfang an hell begeistert. Sie war deshalb sofort dabei mit Stephan zusammen den Umbau zu wagen. Sie war bei der ganzen Planung, beim Außenbau (Fenster & Ventilator) und beim Innenbau (Wände und Verkleidung) involviert. Zudem hat sie das ganze Innendesign gestaltet und alle Möbel selber konstruiert und gefertigt! Insgesamt hat sie 7 Monate intensiv mitgearbeitet, wovon sie die letzten zwei Monate täglich in der Garage stand. Monika ist bestimmt 100-mal zum Baumarkt gefahren, um irgendwelche Bauteile oder Tools zu organisieren. Sie hat späte Nachtschichten eingelegt und hat am nächsten Morgen wieder früh die Säge in Betrieb genommen. Und das mit ihren 60 Jahren, unglaublich! Und als wäre das nicht genug, hat sie uns auch noch mit Helden-Tools wie Autostaubsauger, Gasherdtoaster, Thermosdecke und einem fantastischen Gewürzsortiment überschwemmt.

Manchmal passieren blöde Dinge, über die man im Nachhinein lachen kann. Erzählt ihr uns eure Geschichte dazu?

RAHEL: Oh ja, da ist uns gerade kürzlich etwas Schönes passiert: Wir sind Anfang August von der Atlantikküste in Argentinien in die Anden zum Skifahren gefahren, rund 700 km an einem Tag. Wer uns kennt, weiß, dass wir nicht wirklich gute Frühaufsteher sind und überhaupt verfliegt die Zeit wahnsinnig schnell im Van, weil einfach alles länger dauert (z.B. Kochen auf engem Raum). Wir sind also erst gegen 22 Uhr am Ziel angelangt und haben uns dann entschieden nur etwas zu snacken anstatt noch richtig zu kochen. Normalerweise kochen wir auch gerne spät noch – wir sind echte Foodies. Aber wir wollten am nächsten Tag zeitig auf dem Schnee stehen.
Also haben wir gemütlich eine Packung Nachos mit Guacamole und Cheddar-Cheese verdrückt und uns dann mit vollen Bäuchen schlafen gelegt. Am nächsten Tag haben wir eine kleine Skitour unternommen, während welcher Stephan plötzlich über stechende Bauchschmerzen klagte. Die Schmerzen wurden innerhalb kürzester Zeit so stark, dass wir die Tour abbrechen mussten.
Wir sind also sofort zurück zum Van geflitzt und haben einen intensiven Online-Research gestartet. Aufgrund der Intensität und Location hatten wir bereits die Befürchtung, dass dies eine Blinddarmentzündung sein könnte. Leider haben die Symptome dann tatsächlich mit den Beschreibungen auf diversen Medizinwebsites korreliert. Eine absolute Katastrophe! In Argentinien ins Krankenhaus und das auch noch beim Start von Stephans lange ersehnter Ski-Saison! Als wir uns auf den Weg zum Krankenhausmachen wollten und Stephan sich erstmal wieder vom Bett erhob, waren die Schmerzen plötzlich verflogen. Nachdem wir noch kurz abgewartet und Stephan einige Gymnastikübungen als „Abschlusstest“ absolviert hatte, wurde uns ziemlich schnell klar, dass dies einfach eine Laktose-Fett-Overdose für unsere sonst schon sensiblen Reisemägen war und es sich um einen klaren Fall von „Nacho-Blinddarm“ handeln muss 😉
Haha wer kennt sie nicht, die „Laktose-Fett-Overdose“!? Danke für eure Geschichten. Wir wünschen euch eine wunderbare spannende Reise mit vielen tollen Erlebnissen!
Wenn du mehr über Rahels und Stephans Leben im Van Willy erfahren willst, folge ihrem Instagram-Account wild.wild.van.

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